Alter Sack TM Wed, Oct 21. 2009
Ich glaube, ich bin in diesem Semester endgültig zum Alten Sack™ geworden.
Früher, ich meine damals, fand ich die Leute, die irgendwo in Sphären von 5 und mehr Semestern schwebten, schon immer komisch. Konnte mir auch irgendwie gar nicht vorstellen, wie man so ewig studieren kann, und was man im Hauptstudium macht auch nicht und überhaupt: Was macht man denn dann bitte, wenn man im 8. Semester ist oder darüber?
Jetzt bin ich im 8. Semester (sic) und weiss, was man da so macht und komme mir in manchen Veranstaltungen wie ein Alien vor. Und erinnere mich an mein erstes Semester zurück, als so ein damaliger Alter Sack™ in einer Veranstaltung so locker mit dem Dozenten (oder war's ne Tutorin?) sprach. Und daran, dass ich das irgendwie befremdlich fand. So typisches Alter Sack™-Verhalten eben.
Und jetzt sitze ich hier, gehe auch nicht mehr oft in die Mensa, weil ich schon sieben Semester lang angestanden habe; würde bei der nächsten Demo gegen Studiengebühren, Bachelor oder ähnliches wohl auch "dafür bin ich zu alt" oder "das ist bei mir eh bald vorbei" oder "das betrifft mich nicht mehr" antworten wenn mich so ein junger engagierter Studi (wie ich damals) anspricht und mir sagt, ich solle doch zur Vollversammlung kommen oder ich solle doch mitdemonstrieren. … Immerhin kann ich sagen, dass ich das zu meiner Zeit selbst noch gemacht habe – die Alten Säcke™, die mir damals diese Antworten geliefert haben, fand ich einfach nur kauzig oder arrogant oder ignorant, weil sie nix machten.
Und jetzt ertappe ich mich selber dabei, wie ich dem Prof so eine lockere Antwort geben möchte – aus dem Ärmel geschüttelt. Oder wie ich sage, ich würde für die ESO nichts machen und ich würde nicht zum Erstsemesterfrühstück kommen wollen. Ich denke mir: Der denkt jetzt genau das, was ich damals gedacht habe.
Also versucht uns… mir das Alter Sack™sein nachzusehen. Ich stehe etwas mehr als ein Jahr vor meinem Abschluss (wenn mein Masterplan funktioniert), muss nicht mal mehr 40CP Scheine machen (plus Projekt) und überlege, was ich in meinen letzten zwei regulären Semestern wohl für Themenfelder für die DA oder was auch immer ich danach mache, erschließen sollte. Ich habe jetzt Scheuklappen auf und will langsam fertig werden.
Ich finde das darf ich jetzt auch.
Früher, ich meine damals, fand ich die Leute, die irgendwo in Sphären von 5 und mehr Semestern schwebten, schon immer komisch. Konnte mir auch irgendwie gar nicht vorstellen, wie man so ewig studieren kann, und was man im Hauptstudium macht auch nicht und überhaupt: Was macht man denn dann bitte, wenn man im 8. Semester ist oder darüber?
Jetzt bin ich im 8. Semester (sic) und weiss, was man da so macht und komme mir in manchen Veranstaltungen wie ein Alien vor. Und erinnere mich an mein erstes Semester zurück, als so ein damaliger Alter Sack™ in einer Veranstaltung so locker mit dem Dozenten (oder war's ne Tutorin?) sprach. Und daran, dass ich das irgendwie befremdlich fand. So typisches Alter Sack™-Verhalten eben.
Und jetzt sitze ich hier, gehe auch nicht mehr oft in die Mensa, weil ich schon sieben Semester lang angestanden habe; würde bei der nächsten Demo gegen Studiengebühren, Bachelor oder ähnliches wohl auch "dafür bin ich zu alt" oder "das ist bei mir eh bald vorbei" oder "das betrifft mich nicht mehr" antworten wenn mich so ein junger engagierter Studi (wie ich damals) anspricht und mir sagt, ich solle doch zur Vollversammlung kommen oder ich solle doch mitdemonstrieren. … Immerhin kann ich sagen, dass ich das zu meiner Zeit selbst noch gemacht habe – die Alten Säcke™, die mir damals diese Antworten geliefert haben, fand ich einfach nur kauzig oder arrogant oder ignorant, weil sie nix machten.
Und jetzt ertappe ich mich selber dabei, wie ich dem Prof so eine lockere Antwort geben möchte – aus dem Ärmel geschüttelt. Oder wie ich sage, ich würde für die ESO nichts machen und ich würde nicht zum Erstsemesterfrühstück kommen wollen. Ich denke mir: Der denkt jetzt genau das, was ich damals gedacht habe.
Also versucht uns… mir das Alter Sack™sein nachzusehen. Ich stehe etwas mehr als ein Jahr vor meinem Abschluss (wenn mein Masterplan funktioniert), muss nicht mal mehr 40CP Scheine machen (plus Projekt) und überlege, was ich in meinen letzten zwei regulären Semestern wohl für Themenfelder für die DA oder was auch immer ich danach mache, erschließen sollte. Ich habe jetzt Scheuklappen auf und will langsam fertig werden.
Ich finde das darf ich jetzt auch.
Mehr Aufreger Thu, Oct 15. 2009
Schon wieder so ein Aufreger: Da hat es doch tatsächlich die Frankfurter Rundschau gewagt, jemanden prominent zu Wort kommen zu lassen, der die PiratInnen.oO(und zwar alle, jedeN einzelneN persönlich!) nicht mag:
Kolumne: Piraten, nein danke!
Da bedankt sich die Frau Langer aber, für sie ist gestern nämlich
Was erlauben die Frankfurter Rundschau, da unkommentiert in einer Kolumne jemanden zu Wort kommen zu lassen, der meint,
Mal davon abgesehen, dass er durchaus valide Punkte wie ein wirtschaftliches Interesse am sogenannten geistigen Eigentum hat, hat er natürlich teilweise auch unrecht.
Aber daraus dann zu folgern, man müsse jetzt die ganze FR unernstnehmen zeugte – wäre es nicht einfach unreflektiert dahingeschrieben – von einem totalitären Gemeinschaftsverständnis. Wer darf denn dann noch was sagen? Nur noch die, die bei der Piraten-Einheitspartei-Zensurbehörde nachgefragt haben, ob ihre Meinung gefällig ist?
Ob wir es wollen oder nicht, wir leben in einer Gesellschaft, in der verschiedene Menschen verschiedene Meinungen haben. Und mit Glück lesen wir Medien, die auch mal dem
Offensichtlich kommen Themen, die PiratInnen als Piratenthemen bezeichnen.oO(und andere als Netzthemen) in der Öffentlichkeit teilweise falsch an.
Entweder Meinungsfreiheit und Meinungspluralitätvielfalt oder Totalitarismus.
jm2c
[…] Deren Anliegen betreffen die ungehinderte Nutzung des World Wide Web, jener globalen Informationsmaschine, die unser Leben verändert hat. Aber es geht um mehr als dieses Universum unnützen Wissens, in dem niemand Geld verdient außer der Porno-Industrie, die uns listenreich mit ihrem Müll versorgt. Es geht um etwas sehr Fundamentales und Hochumstrittenes zugleich, das Privateigentum. […]
Kolumne: Piraten, nein danke!
Da bedankt sich die Frau Langer aber, für sie ist gestern nämlich
Der Tag, an dem ich aufhörte, die Frankfurter Rundschau ernstzunehmen!
Was erlauben die Frankfurter Rundschau, da unkommentiert in einer Kolumne jemanden zu Wort kommen zu lassen, der meint,
[wer] Freiheit und Sozialismus [wolle, müsse] Privateigentum und Wettbewerb wollen. […] Sonst ist das Netz nur noch eine Piratensee, sprich ein Meer des Unrechts. […].
Mal davon abgesehen, dass er durchaus valide Punkte wie ein wirtschaftliches Interesse am sogenannten geistigen Eigentum hat, hat er natürlich teilweise auch unrecht.
Aber daraus dann zu folgern, man müsse jetzt die ganze FR unernstnehmen zeugte – wäre es nicht einfach unreflektiert dahingeschrieben – von einem totalitären Gemeinschaftsverständnis. Wer darf denn dann noch was sagen? Nur noch die, die bei der Piraten-Einheitspartei-Zensurbehörde nachgefragt haben, ob ihre Meinung gefällig ist?
Ob wir es wollen oder nicht, wir leben in einer Gesellschaft, in der verschiedene Menschen verschiedene Meinungen haben. Und mit Glück lesen wir Medien, die auch mal dem
sinnfreien Geschreibsel an prominenter Stelle Öffentlichkeit einräumen. Dadurch kommt es dann vielleicht mal zu einer Diskussion. Oder man merkt, was andere Leute so denken und wo man seine eigene Argumentation und Öffentlichkeitsarbeit vielleicht noch verbessern kann.
Offensichtlich kommen Themen, die PiratInnen als Piratenthemen bezeichnen.oO(und andere als Netzthemen) in der Öffentlichkeit teilweise falsch an.
Entweder Meinungsfreiheit und Meinungs
jm2c
Sachmeinungen Sat, Oct 3. 2009
Ich mache das manchmal: Ich fange an, einen Artikel zu schreiben und kriege ihn nie fertig. Weil die Argumentation nicht funktioniert. Oder weil ich viel zu viel Zeit in die Recherche gesteckt habe und merke (bzw. mir eingestehe), dass ich eigentlich prokrastiniere.
Dabei kommt dann auch mal eine Antwort auf den Brief unter die Räder, den mir Marieluise Beck irgendwann Ende Juni als ausführliche Antwort auf meinen offenen Brief an sie geschrieben hat. Ist ja auch egal. Kurz gesagt: Sie hat sich dem CCCHB gegenüber gerechtfertigt, dass das nicht ihr Kern-Themengebiet sei und beweist mit ihrer Antwort, dass sie als Kompensation für ihre Unkenntnis die Argumentation von Zensuschi und anderen übernimmt.
Jetzt schmeisst @tauss mit einem Telepolis-Artikel von Twister um sich: Die religiöse Härte hinter dem Lächeln. Für den Artikel gilt absolutes Lesegebot.
Der Artikel erinnert mich jedenfalls daran, was ich bei der Recherche für die Antwort an Marieluise bemerkte. Deswegen gehe ich jetzt auf zwei Punkte aus ihrem Brief ein, für den ich – trotz Nachfrage – nie die Freigabe zur Veröffentlichung bekam:
Es gibt also genau eine Quelle für die immer wieder ausgewälzte Anfixtheorie und die angeblichen Präventiveffekte der Netzsperren. Alle anderen beziehen sich immer wieder auf diese Quelle.
Es mag zwar für Herrn Osterheider schön sein, so viel zitiert zu werden - aber wissenschaftlich ist die Schlussfolgerung aus einer Studie nicht.
Das passt ja aber gut dazu, dass Marieluise auch sinngemäß beim Gespräch sagte, die Wissenschaft sei ihr manchmal schlichtweg egal, wenn nunmal Ängste in der Bevölkerung existierten. (In Bezugnahme auf den Einwurf, dass härtere Strafandrohungen nach soziologischer Sachmeinung keinen Einfluss auf das Ausüben von Straftaten haben.)
Dabei kommt dann auch mal eine Antwort auf den Brief unter die Räder, den mir Marieluise Beck irgendwann Ende Juni als ausführliche Antwort auf meinen offenen Brief an sie geschrieben hat. Ist ja auch egal. Kurz gesagt: Sie hat sich dem CCCHB gegenüber gerechtfertigt, dass das nicht ihr Kern-Themengebiet sei und beweist mit ihrer Antwort, dass sie als Kompensation für ihre Unkenntnis die Argumentation von Zensuschi und anderen übernimmt.
Jetzt schmeisst @tauss mit einem Telepolis-Artikel von Twister um sich: Die religiöse Härte hinter dem Lächeln. Für den Artikel gilt absolutes Lesegebot.
Der Artikel erinnert mich jedenfalls daran, was ich bei der Recherche für die Antwort an Marieluise bemerkte. Deswegen gehe ich jetzt auf zwei Punkte aus ihrem Brief ein, für den ich – trotz Nachfrage – nie die Freigabe zur Veröffentlichung bekam:
gerade die Erschwerung des Abrufs [habe] einen Nutzen, weil der Konsum von Missbrauchsdarstellungen enthemmend wirke,Im Volksmund [nenne] man das "Anfixen"- bezogen auf die Stellungnahme von Prof. Dr. med. M. Osterheider von der Abteilung für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie der Universität am Bezirksklinikum Regensburg
- die
Umgehung [erfordere] ein erhöhtes Maß an krimineller Energie [und könne] damit vermutlichund sei damit ein
[einen] Teil der potentiellen Täter vom Einstieg in diese Welt [abhalten]Beitrag zum Opferschutz, ebenfalls bezogen auf die Stellungnahme Prof. Dr. Osterheiders
[…]
Der Konsum von Darstellungen von Kindesmissbrauch wirkt der Stellungnahme des Professors der Uni Regensburg zufolge enthemmend in Bezug auf einen späteren direkten Missbrauch. Die Maßnahme sei ein Beitrag zum Opferschutz. Du schreibst dann, die Umgehung der ZugErschw[erfordere] ein erhöhtes Maß an krimineller Energie.
Ich will die Untersuchungen der Regensburger nicht klein reden. Ich kann auch keine fundierte Aussage über den Umfang Sexueller Devianzforschung machen. Ich muss aber feststellen, dass es unter den Stellungnahmen genau die eine von Herrn Prof. Dr. Osterheider gab und keine weitere.
Auf die kleine Anfrage der FDP-Fraktion zur Sperrung von Webseiten mit kinderpornographischem Inhalt (BT-Drucksache 16/13245) antwortet die Bundesregierung (BT-Drucksache 16/13347) in praktisch allen Punkten, ihr lägen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Bei der Antwort auf die Frage nach derEinschätzung, dass Zugangsblockaden die Produktion von Kinderpornographie und insbesondere den vorangegangenen Kindesmissbrauch mindern könntenbezieht sich die Bundesregierung ebenfalls allein auf die oben genannte Studie der Uni Regensburg.
Es gibt also genau eine Quelle für die immer wieder ausgewälzte Anfixtheorie und die angeblichen Präventiveffekte der Netzsperren. Alle anderen beziehen sich immer wieder auf diese Quelle.
Es mag zwar für Herrn Osterheider schön sein, so viel zitiert zu werden - aber wissenschaftlich ist die Schlussfolgerung aus einer Studie nicht.
Das passt ja aber gut dazu, dass Marieluise auch sinngemäß beim Gespräch sagte, die Wissenschaft sei ihr manchmal schlichtweg egal, wenn nunmal Ängste in der Bevölkerung existierten. (In Bezugnahme auf den Einwurf, dass härtere Strafandrohungen nach soziologischer Sachmeinung keinen Einfluss auf das Ausüben von Straftaten haben.)
Langsamkeit (update) Fri, Oct 2. 2009
Ich habe die Langsamkeit entdeckt. Jedenfalls, wenn es mal wieder einen #Piraten-Hype gibt.
Der Hype gestern:
Die Piratenpartei droht der Dschungelwelt mit rechtlichen Schritten.
Sofort gab's Aufschreie auf Twitter und in Blogs. Beispielsweise bei Herrn huettn beim Evil Daystar (Piraten und Pressefreiheit) und dann wurde auf den @rastadler geschimpft weil der geschimpft hat dass die Piraten nix von Meinungsfreiheit verstünden, woraufhin der sich dann rechtfertigte (Ich habe keine Ahnung von Grundrechten).
Und dann hat sich die Elke aufgeregt weil sie die Mail ja schließlich doch gekriegt hat (Jetzt wirds albern).
Und in den Kommentaren hat sie sich dann über mich aufgeregt weil ich mir dachte, dass sich viele Piraten im Moment so zu inszenieren verstehen, als hätten sie die Wahrheit erfunden (ist ja auch modern).
Jedenfalls dachte ich mir, dass das bestimmt wieder so gelaufen ist wie bei Dieter Nuhr. Der hat was nicht so positives (und nicht 100% kluges) gesagt, es gab nen Aufschrei von persönlich betroffenen kleinen Piraten, die sogleich "zurückgebasht" haben und "Hetze" ge(t)wittert haben. Und das hat jetzt zur Folge, dass der Nuhr den
Das hat die Elke noch mehr aufgeregt, jetzt denkt sie nämlich ich wollte sagen sie lüge:
Wollte ich aber gar nicht sagen. Ich wollte nur sagen es besteht die Möglichkeit, dass das gar nicht von einem gewichtigen Piraten kam sondern vielleicht kam's nur von einem lauten.
Und jetzt schreibt ein identi.ca-Account namens @seipenbusch:
Ich hab' dem Jens Seipenbusch auch eine Email geschrieben und ihn gebeten, doch zu dem Vorwurf mal Stellung zu nehmen. Bisher kam noch nix, ist aber auch nicht schlimm, weil die Welt geht ja nicht unter, es geht nur darum, ein mögliches Missverständnis aufzuklären.
Also warte ich mal ab. Bevor ich Skandal! schreie.
PS: Es ging um den aktuellen Jungle World-Leitartikel und darin ging's um die 18 Gründe. Außerdem gabs noch den intelligenten Kommentar von Elke, den ichsehrteilweise mochte: Rechts über Bord
Update (22:22h): Es gibt dazu heute einen Thread auf der Piraten-ML aktive@, in dem man sich sehr bemüht, cool zu bleiben (
Der Hype gestern:
Die Piratenpartei droht der Dschungelwelt mit rechtlichen Schritten.
Sofort gab's Aufschreie auf Twitter und in Blogs. Beispielsweise bei Herrn huettn beim Evil Daystar (Piraten und Pressefreiheit) und dann wurde auf den @rastadler geschimpft weil der geschimpft hat dass die Piraten nix von Meinungsfreiheit verstünden, woraufhin der sich dann rechtfertigte (Ich habe keine Ahnung von Grundrechten).
Und dann hat sich die Elke aufgeregt weil sie die Mail ja schließlich doch gekriegt hat (Jetzt wirds albern).
Und in den Kommentaren hat sie sich dann über mich aufgeregt weil ich mir dachte, dass sich viele Piraten im Moment so zu inszenieren verstehen, als hätten sie die Wahrheit erfunden (ist ja auch modern).
Jedenfalls dachte ich mir, dass das bestimmt wieder so gelaufen ist wie bei Dieter Nuhr. Der hat was nicht so positives (und nicht 100% kluges) gesagt, es gab nen Aufschrei von persönlich betroffenen kleinen Piraten, die sogleich "zurückgebasht" haben und "Hetze" ge(t)wittert haben. Und das hat jetzt zur Folge, dass der Nuhr den
Chaotenhaufennicht mehr mag. Auch die nicht, die ihn nicht total blöd anmachen sondern ihn nett bitten, doch nicht die ganze Partei über einen Kamm zu scheren.
Das hat die Elke noch mehr aufgeregt, jetzt denkt sie nämlich ich wollte sagen sie lüge:
Wenn […] der Vorwurf, die Jungle World habe sich diese Klagedrohung nur ausgedacht, weiter herumgeistert […]aus einem eigenen Kommentar zu ihrem Blogeintrag
Wollte ich aber gar nicht sagen. Ich wollte nur sagen es besteht die Möglichkeit, dass das gar nicht von einem gewichtigen Piraten kam sondern vielleicht kam's nur von einem lauten.
Und jetzt schreibt ein identi.ca-Account namens @seipenbusch:
@Jungle_World Die #Piratenpartei plant keine rechtlichen Schritte gegen Eure Geschmacklosigkeit #hype-Dent von @seipenbusch
Ich hab' dem Jens Seipenbusch auch eine Email geschrieben und ihn gebeten, doch zu dem Vorwurf mal Stellung zu nehmen. Bisher kam noch nix, ist aber auch nicht schlimm, weil die Welt geht ja nicht unter, es geht nur darum, ein mögliches Missverständnis aufzuklären.
Also warte ich mal ab. Bevor ich Skandal! schreie.
PS: Es ging um den aktuellen Jungle World-Leitartikel und darin ging's um die 18 Gründe. Außerdem gabs noch den intelligenten Kommentar von Elke, den ich
Update (22:22h): Es gibt dazu heute einen Thread auf der Piraten-ML aktive@, in dem man sich sehr bemüht, cool zu bleiben (
Gäähn, eine belanglose Bloggerin kackt irgentwelchen geistigen Dünnpfiff ins Netz […] Solange nicht irgentwelche _Beweise_ auf dem Tisch liegen […] sehe ich keinen Grund, sich damit weiter zu beschäftigen.) und wo dann zu guter Letzt auch Jens Seipenbusch antwortet:
Diese Mail ist nicht _vom Bundesvorstand_ aber möglicherweise von einem
Vorstandsmitglied unabgesprochen im Alleingang versendet worden.
Da sich dieses Vorstandsmitglied aber im Ausland aufhält, können wir das
erst in den nächsten Tagen klären. […]
Run away… Thu, Oct 1. 2009
Auf dem Spiel- und Sportplatz nebenan ist irgendwie wohl mal wieder ein Sportfest der benachbarten Schule. Ich glaube nächste Woche sind Herbstferien, daher wohl das Fest.
Ich habe davon erfahren, nicht etwa, weil ich hinüber schauen könnte, sondern weil die Schule eine ausreichend laute Anlage dort hin gestellt und offenhörlich einen Schüler mit einem iPod oder anderweitigen MP3-Player an den Klinkenstecker gelassen hat, der dort jetzt die ganze Palette seiner 4GB Dance-Schlager-Scheisse in ständig variierender Lautstärke, unter ständigem Skippen (weitergeskippt wurden beispielsweise ein angenehmer Remix von Smalltown Boy oder aber ein Lied vom aktuellen Gossip-Album) abspielen darf. Seit drei Stunden. Immer die selbe Musik.
Irgendein, offenbar unter Beruhigungsmittel- oder Drogeneinfluss stehender Lehrkörper hat dem Kind zudem ein Mikro gegeben, in das es zwischendurch gröhlen oder "lass den Scheiss" rufen darf.
Ich habe davon erfahren, nicht etwa, weil ich hinüber schauen könnte, sondern weil die Schule eine ausreichend laute Anlage dort hin gestellt und offenhörlich einen Schüler mit einem iPod oder anderweitigen MP3-Player an den Klinkenstecker gelassen hat, der dort jetzt die ganze Palette seiner 4GB Dance-Schlager-Scheisse in ständig variierender Lautstärke, unter ständigem Skippen (weitergeskippt wurden beispielsweise ein angenehmer Remix von Smalltown Boy oder aber ein Lied vom aktuellen Gossip-Album) abspielen darf. Seit drei Stunden. Immer die selbe Musik.
Irgendein, offenbar unter Beruhigungsmittel- oder Drogeneinfluss stehender Lehrkörper hat dem Kind zudem ein Mikro gegeben, in das es zwischendurch gröhlen oder "lass den Scheiss" rufen darf.



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